Amt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

Berufseinstieg für Masterabsolventen

in der 4. Qualifikationsebene

Für den Berufseinstieg als Beamtin/Beamter in der 4. Qualifikationsebene absolvieren Sie einen zweijährigen Vorbereitungsdienst, der Sie mit Ihren späteren Aufgaben in der Bayerischen Vermessungsverwaltung bzw. Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung vertraut macht. Dabei entwickeln Sie Ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch und theoretisch weiter.
Sie erhalten eine hoch qualifizierte und umfassende Ausbildung mit Vermittlung der rechtlichen und technischen Kenntnisse und Qualifizierung für Führungsaufgaben im öffentlichen Dienst. Dabei entwickeln Sie Ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch und theoretisch weiter.
Nach erfolgreich abgelegter Großer Staatsprüfung bieten wir Ihnen ein interessantes, abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet im Eingangsamt der Besoldungsgruppe A13 mit guten Aufstiegschancen.
Informationsbroschüre zum Referendariat:
Ein Ziel vor Augen (pdf, 3,5 MB)
und
Flyer zum Berufseinstieg (pdf, 1,14 MB)

  • Berufseinstieg als Beamtin/Beamter in der 4. Qualifikationsebene
  • alle Vorteile des öffentlichen Dienstes
  • sicherer Arbeitsplatz
  • abwechslungsreiche und zukunftsorientierte Aufgabengebiete
  • verantwortungsvolle Tätigkeit und Führungsaufgaben
  • gute Entwicklungs- und Aufsstiegschancen
  • gute Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten
  • betriebliches Gesundheitsmanagement

Ihre Voraussetzungen

für ein Referendariat in der Bayerischen Vermessungsverwaltung bzw.
der Verwaltung für Ländliche Entwicklung

Ihr Studienabschluss

Master/Dipl.-Ing. (Univ.) im Studiengang
- Geodäsie und Geoinformation | Vermessung
- oder in einem vergleichbaren Studium,
das ein fundiertes Fachwissen im Bereich Vermessung, zu den Themenbereichen Vermessungswesen, Landmanagement, Liegenschaftskataster, Geoinformationssysteme, Satellitenpositionierung, Photogrammetrie und Fernerkundung vermittelt.

- Einstellungsvoraussetzungen - § 2 (VermGeoLEV / 4.QE)
- Qualifikationsvoraussetzungen für das technische Referendariat (pdf, 4,10 MB)

Das bringen Sie mit:

  • deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft, mit guten Kenntnissen der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • fachliche, gesundheitliche und persönliche Eignung persönliche Kompetenzen, insbesondere gutes persönliches Auftreten und schlüssiges Darlegen von Inhalten
  • kommunikative und soziale Kompetenz
  • Führungskompetenz
  • Unternehmerisches Denken und Handeln
  • Methodenkompetenz

Ihr Tätigkeitsfeld

nach der Ausbildung in einer der beiden Verwaltungen

am Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung

Mitwirkung bei Leitungs- und Fachaufgaben in den Bereichen:
- Kartographie, ATKIS®
- Luftbildmessung und Fernerkundung
- Topographie und Grundlagenvermessung
- Geodateninfrastruktur
- Informations- und Kommunikationstechnik
- Öffentlichkeitsarbeit, Datenvertrieb
- Produktentwicklung, Marketing

an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Bayern

- Katastervermessungen im Außen- und Innendienst
- Unterstützung der Amtsleitung bei Management, Marketing, Beratungen zum Breitbandausbau, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit
- Projektleitung bei Maßnahmen der Bodenordnung

an den Ämtern für Ländliche Entwicklung in Bayern

- Leitung von Vorhaben der Integrierten Ländlichen Entwicklung, der Flurneuordnung und der Dorferneuerung
- Erarbeitung von Zielvorstellungen, Leitbildern und Zukunftsstrategien
- Erarbeitung von Planungen im Dialog mit den Bürgern und unter Einbeziehung der Kommunen
- Abstimmung der Planungen mit Gemeinden und anderen Planungsträgern
- Umsetzung der Planungen in die Realität unter Beachtung rechtlicher und finanzieller Grundlagen
- Bodenmanagement


Einstellung 2017

Die Bayerische Vermessungsverwaltung bzw.
die Verwaltung für Ländliche Entwicklung stellt im Jahr 2017 ein

Senden sie uns ...

- Ihren tabellarischen, vollständigen Lebenslauf
- zwei aktuelle Passbilder (bitte auf Rückseite mit Namen versehen)
- amtlichen Geburtsnachweis (Geburtsschein, Geburts- oder Abstammungsurkunde)
- Kopie/Personalausweis oder Reisepass
- Zeugnis, das zum Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule berechtigt
- Abschlusszeugnis und Urkunde der Hochschule (Master oder Diplom)
- Studienpläne der absolvierten Studiengänge
- ggf. Nachweise über eine berufliche Tätigkeit
- ggf. Nachweise über Schwerbehinderung
- nachfolgende Formulare (ausgefüllt):
- Erklärung (pdf, 14 kB)
- Einverständniserklärung
zum E-Mail-Verfahren
(pdf, 580 kB)

Jetzt bewerben!

Einstellungstermin: 2.11.2017

Bewerbungsschluss: 9.06.2017

Ansprechpartnerin:
Michaela Ransberger
Staatsministerium der Finanzen,
für Landesentwicklung und Heimat (StMFLH)
Odeonsplatz 4
80539 München
Tel: 089 2306-2406

Gerne auch per E-Mail!

Ansprechpartnerin zur Ausbildung:

Hildegard Weinberger-Battis
Landesamt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung
Alexandrastraße 4
80538 München
Tel: 089 2129-1431

Der Lebenslauf und die Erklärungen gemäß Vordruck sind in Urschrift vorzulegen. Die üblichen Unterlagen können Sie in beglaubigter Kopie oder zunächst als einfache Kopie einreichen und spätestens am Tag des Einstellungsgesprächs im Original vorlegen.
Können Sie das Abschlusszeugnis der Hochschule oder einer entsprechenden Prüfung noch nicht vorlegen, so ist dies unverzüglich nach Erhalt nachzureichen. Die Gesamtnote muss spätestens am Tag des Einstellungsgesprächs nachgewiesen werden, sonst kann die Bewerbung nicht berücksichtigt werden.


Das Auswahlverfahren

zur Einstellung in der 4. Qualifikationsebene

Wie erfolgt die Auswahl der Bewerberinnen/Bewerber?Die Auswahl erfolgt mittels einer Rangliste, die grundsätzlich aus dem Gesamtergebnis der Abschlussprüfung der Hochschule und dem Ergebnis eines strukturierten Einstellungsgesprächs ermittelt wird. Hierbei fließt das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung mit 60 % und das Ergebnis des strukturierten Einstellungsgesprächs mit 40 % ein. Die Zahl der Einladungen zu den strukturierten Einstellungsgesprächen kann begrenzt werden; maßgeblich ist hierbei das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung.
Das mit Ihnen von zwei Interviewern (Mitarbeiter/innen der Bayerischen Vermessungsverwaltung und der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung) geführte Einzelgespräch dauert höchstens zwei Stunden. Das Gespräch dient nicht der Ermittlung Ihres Fachwissens, sondern vielmehr der Feststellung Ihrer weiteren Kompetenzen (insbesondere, gutes persönliches Auftreten und schlüssiges Darlegen von Inhalten, kommunikative und soziale Kompetenz, Führungskompetenz, unternehmerisches Denken und Handeln, Methodenkompetenz).
Gerne stellen wir auch Menschen mit Migrationshintergrund ein. Voraussetzung sind ausreichende Sprachkenntnisse (Niveau C1) sowie für die Übernahme als Beamte/r die Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedstaates.
Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen
gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der Vorbereitungsdienst

Zwei Jahre Referendariat zur Vorbereitung auf die künftigen Tätigkeiten

Was ist der Vorbereitungsdienst? Ziel des zweijährigen Vorbereitungsdienstes ist es, Sie für die Führungsaufgaben im öffentlichen Dienst zu qualifizieren und Sie mit Ihren späteren Aufgaben in der Bayerischen Vermessungsverwaltung oder in der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung vertraut zu machen. Zudem wird Ihnen Gelegenheit gegeben, die an der Hochschule erworbenen Kenntnisse praktisch anzuwenden und zu vertiefen.
Mit der Einstellung in den Vorbereitungsdienst wird ein Beamtenverhältnis auf Widerruf begründet, das mit Ablegen der Großen Staatsprüfung endet. Während des Vorbereitungsdienstes führen Sie die Dienstbezeichnung Referendar/in für Vermessung, Geoinformation und Ländliche Entwicklung.
Bezüglich der Ausbildungsinhalte wird auf die Infobroschüre zum Referendariat verwiesen: Ein Ziel vor Augen (pdf, 2 MB)
Die Große Staatsprüfung beinhaltet neben einem schriftlichen und einem mündlichen Teil auch zwei praktische Prüfungsteile. Diese finden bereits während der Ausbildung statt. Dabei werden neben Ihrem fachlichen Wissen auch Ihre außerfachlichen Kompetenzen bewertet. Prüfungsfächer der schriftlichen Prüfung sind u.a. Liegenschaftskataster und Grundbuch, Landesvermessung einschließlich Kartographie, Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz, Planungen Ländliche Entwicklung sowie Allgemeine Rechts- und Verwaltungsgrundlagen.
Vergütung/Sozialleistungen Sie erhalten...
- eine monatliche Vergütung während der Vorbereitungszeit von ca. 1315 €.
- Des Weiteren erhalten Sie ggf. einen Familienzuschlag. Dieser ist von Ihrem Familienstand und der Anzahl Ihrer Kinder abhängig. So erhalten Verheiratete ohne eigene Kinder z.B. einen Zuschlag von ca. 120 € auf ihre Bezüge.
- Sie haben grundsätzlich Anspruch auf Trennungsgeld und Erstattung von Reisekosten.
Unterstützung bei der Wohnungssuche Der Ausbildungsort während des Referendariats ist das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München. Für die Dauer der Ausbildung müssen Sie sich selbst um eine Wohnung kümmern.
Unterstützung bei der Wohnungssuche können Sie über die Wohnungsfürsorge beantragen.
Für Ihre praktische Ausbildung an ausgewählten Ämtern stehen ebenfalls keine Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie haben aber in der Regel Anspruch auf Trennungsgeld und Erstattung von Reisekosten.
Link zur Wohnungsfürsorge
Welche sonstigen Leistungen (Sozialleistungen/Krankenversicherung) erhalte ich Als Beamter auf Widerruf haben Sie einen Beihilfeanspruch von 50 %. Sie sollten sich rechtzeitig, d.h. vor Beginn des Referendariats um eine Krankenversicherung bemühen. Dabei können Sie sich, solange Sie Beamter auf Widerruf sind, gesetzlich, aber auch privat versichern. Bitte beachten Sie dazu das beigefügte Merkblatt.
Merkblatt Berufsanfänger / Beihilfe (pdf, 27 kB)
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